Prüfe ob deine Hypothek tragbar ist — nach der 33%-Regel mit kalkulatorischem Zinssatz, wie es Schweizer Banken berechnen.
Die Tragbarkeit ist die zentrale Prüfung jeder Bank, bevor sie eine Hypothek vergibt. Die Regel ist einfach: Die kalkulatorischen Wohnkosten dürfen maximal 33% des Bruttoeinkommens betragen. Klingt simpel, hat aber einige Tücken.
Schweizer Banken rechnen nicht mit dem aktuellen Marktzins, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5%. Dieser Puffer soll sicherstellen, dass der Kreditnehmer auch bei steigenden Zinsen seine Hypothek bedienen kann. Bei einem Kaufpreis von CHF 1 Million und 75% Belehnung rechnet die Bank also mit CHF 37'500 Zinsen pro Jahr — auch wenn der aktuelle Zins deutlich tiefer ist.
Zu den kalkulatorischen Kosten zählen neben den Zinsen auch die Amortisation der 2. Hypothek (der Anteil über 66.7% muss innerhalb von 15 Jahren zurückbezahlt werden) und die Nebenkosten (pauschal 1% des Liegenschaftswerts pro Jahr).
Bei Renditeliegenschaften gelten strengere Regeln als bei Eigenheimen: Die Bank verlangt mindestens 25% Eigenkapital (statt 20%), und die Mieteinnahmen werden nur teilweise als Einkommen angerechnet — je nach Bank zu 70–80%.
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